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Großbritannien wieder Europameister

Großbritannien hat bei der Rollstuhlrugby-Europameisterschaft in Koblenz seinen Titel erfolgreich verteidigt. In einer Neulauflage des Finales von 2015 gewannen die Briten mit 49:41 gegen Schweden. Bronze holte sich Frankreich, das Dänemark mit 53:48 bezwang. Das Finale begann furios, die favorisierten Briten lagen schnell mit 2:0 vorn, mussten dann aber den Ausgleich hinnehmen. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung über 12:12 im ersten Viertel zum 25:25-Pausenstand. Dem britischen Spiel war das Fehlen von Highpointer James Roberts anzumerken, „er konnte aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen“, erklärte Trainer Paul Shaw. „Wir mussten unser Spiel ändern.“ Und die neue Taktik bestand zum Beispiel darin, Daniel Dawoud auf Schwedens Starspieler Tobias Sandberg anzusetzen. Der kleine Brite hing wie eine Klette an seinem Gegner. Mitte des dritten Viertels begannen die Schweden abzubauen. „Es war unser fünftes Turnierspiel, und wir hatten den schwereren Weg ins Finale“, stellte Benoit Labrecque fest, der Coach des Vize-Europameisters. Die gelb-blau-diagonalgestreifte Glückskrawatte...
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Wieder Großbritannien gegen Schweden

Es ist angerichtet: Die Paarungen für den Schlusstag der Rollstuhlrugby-Europameisterschaft in Koblenz stehen. In einem dramatischen Halbfinale gewann Schweden durch ein Tor in letzter Sekunde mit 57:56 gegen Dänemark, zuvor hatte bereits Großbritannien das Endspiel am Samstag (16 Uhr) erreicht. Deutschland trifft um 11.45 Uhr im Spiel um Platz fünf auf Polen, um Bronze spielen Dänemark und Frankreich. Es war ein an Spannung nicht zu überbietendes Duell zwischen Schweden und den Dänen. „Ich hatte meine Glückskrawatte an, die ich getragen habe, als wir bei der EM vor zwei Jahren nach zweimaliger Verlängerung gegen Dänemark gewannen“, sagte Schwedens Trainer Benoit Labrecque mit heiserer Stimme. 32,9 Sekunden vor Schluss vergaben die Dänen ihre Chance aufs Siegtor, Schwedens überragender Highpointer Tobias Sandberg schnappte sich den Ball und raste im D-Zug-Tempo über die gegnerische Torlinie. Dänen-Coach Jason Regier sprach von einem „unkorrekten Treffer, weil die Zeit schon abgelaufen war.“ Der Schiedsrichter entschied auf Tor,...
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Deutschland verpasst das Halbfinale

Es bleibt dabei: Keine Medaille für die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft seit 2009 bei internationalen Top-Veranstaltungen. Durch eine 47:59-Niederlage gegen Frankreich im letzten Gruppenspiel der Europameisterschaft in Koblenz verpasste das deutsche Team das Halbfinale sowie die direkte Qualifikation für die WM nächstes Jahr in Sydney. „Wir haben uns von Anfang an den Schneid abkaufen lassen“, zeigte sich Cheftrainer Christoph Werner enttäuscht. „Frankreich war eine Klasse besser.“ Jetzt heißt es, früh aufzustehen: Statt in der Vorschlussrunde gegen Champion Großbritannien geht es in der Platzierungsrunde am Freitag bereits um 11 Uhr gegen Außenseiter Irland. Die Begegnung mit den Franzosen begann für den EM-Gastgeber schlecht und setzte sich nicht besser fort. Nach Turnover und Strafzeit für Artur Bertram hieß es früh 0:2. Werner: „Wir hätten besser ins Spiel kommen müssen, so war es ein perfekter Start für die Franzosen.“ Von da an lief die deutsche Mannschaft permanent einem Rückstand hinterher, der sich stetig vergrößerte: 9:14...
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Werner: Dann müssen wir eben Frankreich schlagen

Der Trend, der sich am ersten Spieltag der Rollstuhlrugby-Europameisterschaft in  Koblenz angedeutet hatte, setzte sich tags drauf fort. Es gab drei Favoritensiege sowie ein hart umkämpftes Match. Und das verlor Deutschland gegen Vize-Europameister mit 48:55. Trotz der unerwartet hohen Niederlage behielt Christoph Werner seine Zuversicht. „Dann müssen wir eben Frankreich schlagen“, stellte der deutsche Cheftrainer vor der entscheidenden Partie am Donnerstag um 17 Uhr in der Koblenzer Conlog Arena fest. Während Schweden durch den Sieg vorzeitig das Halbfinale erreicht hat, geht es im letzten Gruppenspiel dieser EM für Deutschland und Frankreich um alles. „Unsere Chancen stehen 30:70“, zeigte sich Werner als Realist, „aber die Hoffnung stirbt zuletzt,“ Die deutsche Mannschaft verlor das Spiel gegen die gewieften Routiniers aus Schweden im dritten Viertel, als aus der 28:26-Pausenführung ein 38:40-Rückstand wurde. Geduld sei das Geheimnis ihres Erfolges gewesen, verriet Benoit Labrecque, kanadischer Coach des schwedischen Teams. „Wir haben uns auch durch einen...
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Deutschland startet mit hohem Sieg ins Turnier

53:37 im ersten Gruppenspiel gegen Finnland – IWRF-Präsident Bishop eröffnet Rollstuhlrugby-Europameisterschaft in Koblenz Koblenz. Gute Stimmung in der Koblenzer Conlog Arena auf dem Oberwerth: Nach der Eröffnung der Rollstuhlrugby-Europameisterschaft durch Weltverbands-Präsident John Bishop gewann die deutsche Mannschaft ihr erstes Gruppenspiel nach einigen Startschwierigkeiten gegen Finnland mit 53:37. „Es hat etwas gedauert, bis wir ins Spiel gefunden haben“, meinte Cheftrainer Christoph Werner. Zwei Minuten vor der Halbzeit ging das deutsche Team durch ein Penalty-Goal erstmals in Führung (19:18), in der Folge bauten die Finnen ab. „Das lag natürlich auch daran, dass wir hier nur mit sieben Aktiven antreten konnten“, erklärte der finnische Coach Jussi Immonen. Bereits im ersten Viertel hatten die Finnen alle vier Timeouts verbraucht. Da konnte sich der bullige Jukka Parvianen noch so sehr abmühen, den tapferen Finnen ging mehr und mehr die Kraft aus. Zwei ihrer Spieler waren vor Turnierbeginn von den Klassifizierern suspendiert worden, ihr Fehlen machte...
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LIVE AB 6: HARTES TRAINING FÜR DIE EM

Wer im Moment an der Conlog Arena entlangschlendert, hört es ordentlich rumsen. Der Grund sind aber nicht etwa Umbauarbeiten, sondern das Training der Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft. Dass dabei weder Mensch noch Material geschont werden, hat meine Kollegin Solveig Billigmann beim Training am eigenen Leib erfahren. Das es dabei nicht zimperlich zuging dürfte nicht überraschen: Schließlich trainiert die Mannschaft von Bundestrainer Christoph Werner für die Europameisterschaft, die ab dem 27. in Koblenz ausgetragen wird. Zum Video geht es hier!

Deutschland trifft auf Schweden, Frankreich und Finnland

Bürgermeisterin mit glücklichem Händchen „Das ist meine Wunschgruppe“, freute sich Nationaltrainer Christoph Werner. Soeben hatte die Koblenzer Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein bei der Gruppen-Auslosung für die Rollstuhlrugby-Europameisterschaften ein glückliches Händchen bewiesen und der deutschen Mannschaft die Gegner Schweden, Frankreich und Finnland beschert. Allerdings hatte auch Coach Werner seine Hände im Spiel. Denn nachdem Hammes-Rosenstein bei der kleinen Zeremonie im Koblenzer Forum Confluentes vor den Augen von Weltverbands-Beobachterin Anke Opiela und der Linse einer Internet-Livekamera die letzte Kugel aus der Schale gefischt und ausgepackt hatte, durfte sich der Trainer als kleines Zugeständnis an den Gastgeber die Gruppe aussuchen, in der sein Team bei den Titelkämpfen vom 24. Juni bis 2. Juli in der Conlog-Arena von Koblenz spielen soll. „Ich habe mir die vier möglichen Konstellationen angesehen und werde die beste Variante wählen“, meinte Christoph Werner vor der Auslosung und nannte die Wunschgegner. Dass die Bürgermeisterin dann diese drei für den Pool A...
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